Nonnweiler- Braunshausen:

In der Gemeinde Nonnweiler hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Tourismus ist ein Wachstumsmarkt im Saarland und ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Wie die Gemeinde Nonnweiler sich nachhaltig touristisch weiterentwickeln kann soll ein Gutachten klären.

In enger Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium des Saarlandes und der LEG Saar als Projektsteuerer, wurde eine Matrix erarbeitet die als Grundlage für die Gutachter diente. Zwei Renommierte Büros aus der Freizeit- und Tourismuswirtschaft (Profund Consult und Erlebniskontor GmbH), erarbeiteten unter Beteiligung der Tourismus Zentralle Saarland, des Landkreis St. Wendel, der Gemeinde Nonnweiler, des Freizeitzentrums Peterberg und Gottfried Hares (Investor Seezeitlodge) ein tragfähiges Tourismuskonzept für die Gemeinde Nonnweiler, mit Schwerpunkt „Freizeitzentrum Peterberg“. In vielen Einzelgesprächen und Lenkungsgruppensitzungen wurden die Themen ausgearbeitet. Die Gutachter fokussieren die Tourismusentwicklung in der Gemeinde Nonnweiler auf die Standorte Peterberg und Otzenhausen. Letzterer mit Themen wie „Kelten“ und „Nationalpark“. Die Themenschwerpunkte „Aktiv in der Natur“ und „Erlebnis“ sollen den Standort Peterberg für Gäste interessanter gestalten.

Staatssekretär Jürgen Barke: „Unser Wunsch ist es, Highlights in der Region zu schaffen und diese zu vernetzen.“ Das Gutachten liefere vor allem auch eine realistische Einschätzung der Möglichkeiten

rund um den Peterberg, der dabei eine  tragende Rolle habe, so Barke. Zur Entwicklung des Peterbergs sind nach Auffassung der Gutachter zwei zentrale Elemente notwendig: Als Gegenpol zur Talstation wird die neu Erschließung und Entwicklung des Gipfels empfohlen. Hierzu ist ein Flexibles Beförderungssystem erforderlich, das den Transport der Besucher, auch mit Fahrrädern, Kinderwagen oder Rollstühlen zum Gipfel ermöglicht. Die grobe Kostenschätzung beträgt 3 Millionen Euro. Hier ist eine im Rahmen der touristischen Infrastrukturförderung möglich.

 

Aus Sicht der Gutachter, sollte als zweiter Schritt, auf dem Gipfel des Peterbergs eine neue weithin sichtbare Landmarke geschaffen werden. Ein Multifunktionales Bauwerk mit Aussichtsplattform, einer attraktiven Gastronomie und Ausgangspunkt für viele weitere angedachte Aktivelemente. Angestrebt ist ein Brückenschluss zwischen Bostalsee, Peterberg und Keltenpark.

 

Seit Oktober 2018, laufen bereits Umfangreiche Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen am Standort „Freizeitzentrum Peterberg. Das Wirtschaftsministerium unterstützt mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 70 Prozent der förderfähigen Kosten diese Maßnahme. Weitere 10 % werden vom Landkreis getragen. Die Fertigstellung ist bis Saisonbeginn 2019 geplant. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rd. 248.000 Euro. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat hierzu Förderbescheid in Höhe von 170.000 Euro an die Gemeinde Nonnweiler zur Erweiterung der Talstation im Freizeitzentrum Peterberg auf den Weg gebracht.  Umgesetzt werden in einem ersten Schritt u.a. die Trennung der sanitären Anlagen für Besucher und Beschäftigte und die Bereitstellung einer Erste-Hilfe-Ruhezone durch Auslagerung der Werkleitung aus dem Kassenraum. Durch Umwidmung der Räumlichkeiten werden im barrierefreien Erdgeschoss des Gebäudes zusätzliche Besuchernutzflächen geschaffen.

 

Für Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ist die Erweiterung der Talstation ein erster wichtiger Schritt, um das vorhandene touristische Potenzial des Peterbergs weiter zu stärken. „Das Entwicklungskonzept für die Gemeinde Nonnweiler ist vielversprechend. Ich freue mich, dass wir das touristische Angebot in Nonnweiler sukzessive vergrößern können. Der Tourismus im Saarland hat sich inzwischen zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Wir brauchen solche Investitionen in unsere touristische Infrastruktur, um den Saartourismus weiter auf Wachstumskurs zu halten.“